
Unser Angebot
Unser Angebot befindet sich im Aufbau. Aktuell setzen wir den Fokus auf Sexualpädagogik sowie Beratungen und Coachings für Lehrpersonen und Erziehungsberechtigte zum Thema Sexualität und sexueller Gesundheit in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.
Für sexualpädagogische Workshops in Schulen und anderen Bildungsinstitutionen empfehlen wir eine Mindestanzahl von drei Lektionen zu buchen.
Unsere Angebote sind modular aufgebaut und können flexibel je nach Bedürfnis angepasst werden.
Unser Ansatz
Wir arbeiten entwicklungs- und altersadäquat, partizipativ und schaffen einen geschützten Rahmen für Fragen, Austausch und selbstbestimmtes Lernen. Mit einem vielfaltsorientierten und respektvollen Ansatz machen wir unterschiedliche Lebensweisen sichtbar und stärken Kinder und Jugendliche in ihrer Selbstbestimmung, ihrem Konsensbewusstsein und achtsamen Miteinander.
Unser sexualpädagogisches Angebot basiert auf zeitgenössischen sexualpädagogischen Konzepten und orientiert sich am Lehrplan 21. Die Grundlage für die in unserem Angebot aufgegriffen Themen findet sich in den Fach- und Kompetenzbereichen Natur, Mensch Gesellschaft (NMG), Natur und Technik (NT), Ethik, Religion und Gemeinschaft (ERG) und Medien und Informatik (MI). Darüber hinaus wird ein Beitrag geleistet zu den fächerübergreifenden Themen unter der Leitlinie Nachhaltige Entwicklung (Geschlechter und Gleichstellung sowie Gesundheit) sowie den überfachlichen (personalen, sozialen und methodischen) Kompetenzen.
Mit unserem Angebot richten wir uns an Schulen und andere Bildungsinstitutionen, Fachstellen und Privatpersonen.

Zyklus 1
“Warum hat meine Freundin zwei Papas?”
“Warum muss ich meiner Tante ein Küsschen
geben?”
Aus der Lebenswelt von Kindern ergeben sich in diesem Alter viele relevante Fragen. Im Mittelpunkt unseres sexualpädagogischen Angebotes im Zyklus 1 stehen Themen wie Familie, Freundschaft und vielfältige Lebensweisen sowie die eigene Identität, Gefühle, Körperbild und persönliche Grenzen.

Zyklus 2
“Wie fühlt sich Verliebtsein an?”
“Was verändert sich in der Pubertät?”
Mit den eigenen körperlichen Veränderungen und der Entwicklung erweitern sich die Fragen und Themen der Kinder und Jugendlichen. Unser sexualpädagogisches Angebot im Zyklus 2 schafft einen offenen Raum für Fragen rund um Pubertät, Körper, Sexualität, Gefühle und Freundschaft. Themen wie Geschlechterrollen, Vielfalt und soziale Medien werden altersgerecht reflektiert. Die Bedeutung dieser Themen für die eigene Gesundheit und den respektvollen Umgang miteinander wird hervorgehoben.

Zyklus 3
“Tut das erste Mal weh?”
“Gibt es auch eine Pille für Männer?”
Mit den ersten Erfahrungen rund um Beziehung und Sexualität gewinnt die Auseinandersetzung mit der eigenen Identität und Lebensgestaltung an Bedeutung. Die Themen aus dem ersten und zweiten Zyklus werden in unserem sexualpädagogischen Angebot im Zyklus 3 weiter vertieft. Unser Ziel ist dabei, Selbstbestimmung, Respekt und diskriminierungssensible Handlungskompetenz zu fördern.
Zyklus 1
Leitend in dieser Altersphase ist für uns die spielerische Auseinandersetzung mit relevanten Themen und Fragen. Mit unserer sexualpädagogischen Arbeit sollen die Kinder darin unterstützt werden, ein positives Körperbild zu entwickeln. Wir lernen Namen von Körperteilen, gehen auf Aspekte der Körperhygiene ein und üben eine sachliche und respektvolle Sprache. Wir sprechen auch über Gefühle, üben diese bei sich und anderen zu benennen und auszudrücken und vermitteln, dass Gefühle gut sind, so wie sie sind. In diesem Kontext spielt auch die Thematisierung von Geschlechterrollen und Stereotypen auf eine altersgerechte Weise eine Rolle.
Vielfalt wird dabei auch mit Blick auf Lebensweisen, hier im Kontext von Freundschaft und Familie, aufgegriffen. Wir vermitteln Wissen über unterschiedliche Formen und Arten von Familien und Lebensweisen und betonen deren Gleichwertigkeit. Das Thema der Freundschaft ist dabei zentral. Wir stärken die Kompetenz der Kinder, Freundschaften aufzubauen, diese zu pflegen, dabei ihre eigenen Bedürfnisse und Erwartungen zu kennen und Strategien zur Konfliktlösung zu entwickeln.
Konsens spielt in unserer sexualpädagogischen Arbeit auch in diesem Alter schon eine wichtige Rolle. Unsere Arbeit soll dazu beitragen, dass die Kinder lernen, Nein zu sagen und auch das Nein anderer zu akzeptieren. Ihnen soll positiv vermittelt werden, dass ihr Körper ihnen gehört, und sie darüber entscheiden, welche Berührungen okay sind und welche nicht.
Für Klassen:
Für Lehrpersonen:
Zyklus 2
Im Zyklus zwei setzen wir, alters- und entwicklungsbedingt, den Fokus auf die Auseinandersetzung mit körperlichen, emotionalen und sozialen Veränderungen in der Pubertät. Ab der 5. und 6. Klasse besprechen wir unter anderem den Menstruationszyklus, den ersten Samenerguss sowie die inneren und äusseren Geschlechtsorgane, Körperbild, Selbstwertgefühl und die Vielfalt von Körperformen.
Wir beantworten Fragen, die für Schüler:innen aktuell sind. Dabei schärfen wir ihr Verständnis für sexuelle Vielfalt, sexuelle Orientierung und unterschiedliche Lebensformen. Zudem reflektieren wir Geschlechterrollen sowie den Einfluss sozialer Medien auf das Verständnis von Beziehungen und Sexualität.
Wir sprechen über Risiken wie sexuell übertragbare Infektionen und Schwangerschaften sowie über sexuelle Rechte, wie das Schutzalter und darüber, wo Hilfe geholt werden kann.
Mit spielerischen Konsens-Übungen stärken wir Schüler:innen darin, eigene Grenzen und Bedürfnisse wahrzunehmen und respektvoll zu kommunizieren sowie die Bedürfnisse und Grenzen anderer zu erkennen, darauf einzugehen und sie zu respektieren. So fördern wir einen achtsamen Umgang miteinander und die Fähigkeit, Gemeinschaft mitzugestalten.
Für Klassen:
Für Lehrpersonen:
Zyklus 3
Im Zyklus 3 setzen sich Jugendliche mit Fragen auseinander, die sie in ihrer Entwicklung unmittelbar betreffen. Mit partizipativen Methoden, interaktiven Übungen und im gemeinsamen Dialog bearbeiten wir die Themen, welche die Jugendlichen beschäftigen.
Gemeinsam vertiefen wir das Wissen zu Pubertät, sexueller Gesundheit, Lust, Fortpflanzung, Verhütung und sexuell übertragbaren Infektionen. Der Einfluss von Geschlechterrollen, gesellschaftlichen Normen, sozialen Medien und Pornografie auf das Selbstbild wird reflektiert, ebenso wie die gelebten Beziehungen und die vorhandenen Vorstellungen von Sexualität. Dabei werden unterschiedliche Lebensweisen, sexuelle Orientierungen und Geschlechtsidentitäten sichtbar gemacht und wertschätzend thematisiert.
Wir legen einen besonderen Fokus auf Selbstbestimmung, Konsens und gegenseitigen Respekt. So stärken die Jugendlichen ihre Fähigkeiten, eigene Bedürfnisse und Grenzen wahrzunehmen, verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen und Beziehungen respektvoll zu gestalten. Zudem setzen wir uns mit den sexuellen Rechten, dem Erkennen von Grenzverletzungen und den vorhandenen Unterstützungsangeboten auseinander.